Wer in einer Arztpraxis arbeitet, kennt das Problem: Das Telefon klingelt, während gleichzeitig Patienten am Empfang warten. Fällt eine Kollegin aus oder ist gerade Mittagspause, bricht die Erreichbarkeit komplett weg. Gleichzeitig verarbeitet jede Praxis am Telefon hochsensible Gesundheitsdaten – ein Bereich, in dem die klassische, oft veraltete ISDN- oder Analogtelefonanlage schnell an ihre Grenzen stößt.
Genau hier setzt eine moderne IP-Telefonanlage auf Basis von Pascom an. Als Pascom Premium-Partner rüstet CoKom Praxen in der Region Baden-Württemberg mit Telefonanlagen aus, die beides leisten: zuverlässige Erreichbarkeit und einen Datenschutzstandard, der zur Arbeit mit Patientendaten passt.
Warum klassische Telefonanlagen für Arztpraxen nicht mehr ausreichen
Viele Praxen betreiben noch Anlagen, die vor Jahren angeschafft wurden und nur eine Grundfunktion beherrschen: klingeln und verbinden. Anrufweiterleitung bei Abwesenheit, eine Warteschleife mit Ansage oder die Anbindung mehrerer Standorte sind damit kaum oder nur mit hohem Aufwand umsetzbar.
Hinzu kommt die Softwareseite. Ohne Anbindung an das Praxisverwaltungssystem bleibt jeder Anruf isoliert – das Personal muss Patienten manuell suchen, während diese bereits in der Leitung warten. Eine IP-Telefonanlage wie Pascom schließt diese Lücke durch offene Schnittstellen.
Was eine Pascom Telefonanlage für Arztpraxen konkret bietet
Erreichbarkeit sichern
Anrufweiterleitung auf Mobilgeräte, Warteschlangen mit Ansage und automatische Vertretungsregelungen bei Personalausfall oder Urlaub.
DSGVO-konformer Betrieb
Betrieb in einem deutschen Rechenzentrum – volle Kontrolle über den Standort der Gesprächsdaten.
Integration in die Praxissoftware
Anbindung an gängige Praxisverwaltungssysteme, sodass Anrufer direkt mit ihren Patientendaten am Bildschirm erscheinen.
Mehrere Standorte, eine Anlage
Für Praxisgemeinschaften und MVZ: eine zentrale Telefonanlage für alle Standorte, mit gemeinsamer Rufnummer und Durchwahl je Filiale.
Individuelle Ansagen inklusive
Warteschleifen- und Begrüßungsansagen erstellt CoKom maßgeschneidert für jede Praxis – ohne Aufpreis.
Pascom im Vergleich zur klassischen Telefonanlage
| Kriterium | Klassische Anlage (ISDN/Analog) | Pascom IP-Telefonanlage |
|---|---|---|
| Erreichbarkeit bei Ausfall | Kaum flexibel steuerbar | Automatische Weiterleitung, Warteschlangen |
| Standort der Daten | Meist unklar geregelt | Deutschland, Betrieb in deutschem Rechenzentrum |
| Anbindung Praxissoftware | In der Regel nicht vorgesehen | Über offene Schnittstellen möglich |
| Mehrstandort-Fähigkeit | Nur mit separater Anlage je Standort | Eine Anlage für mehrere Standorte |
| Wartung und Updates | Vor-Ort-Termin meist nötig | Fernwartung durch CoKom möglich |
Praxisbeispiel: Arztpraxis im Main-Tauber-Kreis
Eine Arztpraxis im Main-Tauber-Kreis stand vor der Situation, dass die alte Anlage Anrufe bei Personalausfall schlicht ins Leere klingeln ließ. CoKom hat die Praxis auf eine Pascom-Anlage umgestellt, inklusive Warteschlange mit Ansage, automatischer Rufumleitung an ein Mobilgerät außerhalb der Sprechzeiten und einer sauberen Benutzerverwaltung für jede Durchwahl. Das Ergebnis: keine unbeantworteten Anrufe mehr während der Kernzeiten, und die Umstellung war innerhalb eines Tages abgeschlossen.
So läuft die Umstellung auf Pascom in der Praxis ab
Bestandsaufnahme
CoKom prüft die vorhandene Verkabelung, Internetanbindung und die genutzte Praxissoftware vor Ort.
Konzept und Rufnummernplanung
Festlegung von Durchwahlen, Warteschlangen, Ansagen und Vertretungsregelungen gemeinsam mit dem Praxisteam.
Installation und Rufnummernübernahme
Einrichtung der Anlage und Portierung bestehender Rufnummern – in der Regel ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs.
Einweisung und Support
Kurze Schulung des Praxisteams sowie laufende Betreuung und Fernwartung durch CoKom.
Gut zu wissen: Eine Umstellung auf Pascom bedeutet in den meisten Fällen keinen Wechsel der bestehenden Rufnummern. Diese werden portiert und bleiben für Patienten unverändert erreichbar.
Worauf Praxen bei der Auswahl der Telefonanlage achten sollten
Nicht jede Pascom-Installation sieht gleich aus. Je nach Praxisgröße, Anzahl der Behandlungsräume und vorhandener IT-Infrastruktur unterscheidet sich das passende Konzept deutlich. Vor der Entscheidung lohnt sich ein Blick auf einige zentrale Punkte.
- Anzahl der Nebenstellen: Jede Behandlerin, jeder Arzt und jeder Empfangsplatz benötigt eine eigene Durchwahl mit individueller Rufumleitung.
- Internetanbindung: Eine IP-Telefonanlage stellt Anforderungen an Bandbreite und Stabilität der Leitung, die vorab geprüft werden sollten.
- Bestehende Rufnummern: Eine Portierung ist in der Regel unkompliziert, sollte aber frühzeitig eingeplant werden, um Wartezeiten bei der Rufnummernübernahme zu vermeiden.
- Hosting-Modell: Betrieb in einem deutschen Rechenzentrum – damit ist der Standort der Gesprächsdaten klar geregelt.
- Notfallkonzept: Was passiert bei einem Stromausfall oder Internetausfall – gibt es eine Rückfallebene auf Mobilfunk?
Gerade der letzte Punkt wird häufig unterschätzt. Eine moderne Telefonanlage sollte Teil des allgemeinen IT-Notfallkonzepts einer Praxis sein, nicht ein isoliertes System. CoKom berücksichtigt das bereits bei der Planung, damit die Praxis auch bei technischen Störungen erreichbar bleibt.
Häufige Fragen von Praxisinhabern
Muss die komplette IT umgestellt werden?
Nein. Eine Pascom-Telefonanlage lässt sich in eine bestehende Netzwerkinfrastruktur integrieren, sofern diese den Anforderungen an Bandbreite und Verkabelung genügt. CoKom prüft das im Rahmen der Bestandsaufnahme und schlägt gegebenenfalls gezielte Anpassungen vor, statt die gesamte IT zu erneuern.
Wie lange dauert die Umstellung für eine durchschnittliche Praxis?
Für eine Einzelpraxis mit wenigen Nebenstellen ist die Umstellung in der Regel innerhalb eines Tages abgeschlossen. Bei mehreren Standorten oder einer komplexeren Rufnummernstruktur planen wir entsprechend mehr Vorlauf ein, insbesondere für die Portierung der Rufnummern.
Was passiert mit alten Endgeräten?
Bestehende ISDN- oder Analogtelefone lassen sich in den meisten Fällen nicht weiterverwenden, da Pascom auf IP-Telefonie setzt. CoKom berät zu passenden Endgeräten, die zum Budget und Bedarf der Praxis passen.
Datenschutz als zentrales Argument für Arztpraxen
Telefonate in einer Arztpraxis fallen unter die besonderen Anforderungen an den Umgang mit Gesundheitsdaten. Eine Pascom-Anlage lässt sich so betreiben, dass Gesprächsdaten in einem deutschen Rechenzentrum verbleiben. Das schafft eine klare Grundlage für die Dokumentation im Rahmen der DSGVO, ohne dass die Praxis auf Komfortfunktionen verzichten muss.
Warum CoKom Computer & Kommunikation GmbH als Partner
CoKom betreut als IT-Systemhaus in Wertheim aktuell rund 50 kleine und mittlere Unternehmen sowie Arztpraxen in der Region – von der IT-Infrastruktur über Medizin-IT bis zur IP-Telefonanlage. Als Pascom Premium-Partner übernimmt CoKom Planung, Installation und laufenden Support aus einer Hand, ohne dass die Praxis mehrere Ansprechpartner koordinieren muss.
Pascom Telefonanlage für Ihre Arztpraxis
Eine Pascom Telefonanlage sorgt in Arztpraxen in Wertheim, dem Main-Tauber-Kreis und ganz Baden-Württemberg für zuverlässige Erreichbarkeit bei gleichzeitig sauberer Datenschutz-Umsetzung. CoKom Computer & Kommunikation GmbH berät unverbindlich, welches Konzept zur jeweiligen Praxisgröße passt. Mehr zu unseren Leistungen für Arztpraxen.
