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KI-Agenten als Sicherheitsrisiko: Was Unternehmen 2026 beachten müssen
IT-Sicherheit

KI-Agenten als Sicherheitsrisiko: Was Unternehmen 2026 beachten müssen

Daniel Frenzel
Daniel Frenzel
2 Min. Lesezeit
KI-Agenten als Sicherheitsrisiko sind laut Gartner einer der prägenden Cybersecurity-Trends 2026. Auch Unternehmen in Wertheim und der Region Main-Tauber setzen zunehmend auf Copilot und ähnliche KI-Assistenten – oft schneller, als die passenden Sicherheits- und Governance-Strukturen mitwachsen.

Agentic AI beschreibt KI-Systeme, die eigenständig Entscheidungen treffen und Aufgaben ausführen, ohne dass jeder Schritt von einem Menschen freigegeben wird. Was Prozesse beschleunigt, schafft gleichzeitig neue Angriffsflächen: unautorisierte Agenten, unsichere Automatisierungen und Zugriffe, die niemand mehr im Überblick hat.

Warum das Thema jetzt relevant wird

Mit der Integration von Copilot Chat direkt in Microsoft 365 und dem Ausbau von No-Code- und Low-Code-Plattformen wird der Einstieg in KI-Agenten für Mitarbeitende immer einfacher. Genau das führt laut aktuellen Analysen zu einer unkontrollierten Verbreitung von KI-Agenten, teils ohne Wissen der IT-Abteilung.

RisikoAuswirkung
Unsanktionierte KI-AgentenZugriff auf Unternehmensdaten ohne Kontrolle durch die IT
Vibe-Coding / No-Code-AutomatisierungUnsicherer, ungeprüfter Code in produktiven Prozessen
Fehlende Governance-RichtlinienNur gut die Hälfte der Unternehmen in Deutschland hat aktuell überhaupt KI-Richtlinien
Regulatorische AnforderungenDSGVO- und Risikomanagement-Pflichten beim Einsatz von KI-Systemen

Was ein sinnvoller Umgang bedeutet

Bestandsaufnahme

Welche KI-Tools und Automatisierungen sind im Unternehmen bereits im Einsatz – auch inoffiziell?

Klare Richtlinien

Verbindliche Regeln, welche Daten in welche KI-Systeme eingegeben werden dürfen.

Zugriffskontrolle

KI-Agenten erhalten nur die Berechtigungen, die für ihre konkrete Aufgabe notwendig sind.

Incident-Playbooks

Vorbereitete Abläufe für den Fall, dass ein KI-Agent fehlerhaft oder missbräuchlich handelt.

Praxisbeispiel: Anwaltskanzlei in Wertheim

Eine Kanzlei nutzte ein KI-Tool zur automatisierten Zusammenfassung von Mandantenkorrespondenz, eingerichtet von einem einzelnen Mitarbeiter ohne Rücksprache mit der IT. Erst eine Sicherheitsüberprüfung deckte auf, dass vertrauliche Dokumente an einen externen KI-Dienst ohne Auftragsverarbeitungsvertrag übermittelt wurden. Eine klare Richtlinie hätte das verhindert.

Governance aufbauen: Erste Schritte

1

KI-Nutzung erfassen

Alle im Unternehmen genutzten KI-Tools und Automatisierungen dokumentieren, auch Schatten-IT.

2

Richtlinie erstellen

Verbindliche Vorgaben zu erlaubten Tools, Datenkategorien und Freigabeprozessen.

3

Technisch absichern

Conditional Access und Rechtevergabe konsequent auch auf KI-Agenten und deren Zugriffe anwenden.

Wichtig: KI-Governance ist keine Bremse für Produktivität, sondern die Voraussetzung dafür, KI-Funktionen wie Copilot überhaupt regelkonform und ohne Kontrollverlust einsetzen zu können.

Fazit

KI-Agenten als Sicherheitsrisiko betreffen längst nicht nur Großkonzerne. Auch Unternehmen und Kanzleien in Wertheim, im Main-Tauber-Kreis und in Baden-Württemberg sollten jetzt klären, welche KI-Tools im Einsatz sind und wie sie kontrolliert werden.

KI-Sicherheitscheck für Ihr Unternehmen

Die CoKom Computer & Kommunikation GmbH unterstützt Unternehmen in Wertheim und der Region Main-Tauber beim sicheren Einsatz von Microsoft Copilot und weiteren KI-Tools – von der Bestandsaufnahme bis zur Richtlinie. Mehr unter IT-Leistungen oder zu unseren Kommunikationslösungen.

Daniel Frenzel

Daniel Frenzel

IT-Administration, Vertrieb und Support aus einer Hand – und das seit 2016. Ich sorge dafür, dass die Technik läuft und die Kundenbindung stimmt. Erfahrung trifft auf Leidenschaft

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